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Professionell kommunizieren für die Zukunft Ihrer Feuerwehr


Angehörige der Feuerwehren sind Profis, wenn es darum geht, Menschenleben zu retten und Sachwerte zu erhalten. Durch eine hervorragende Ausbildung, ständiges Training starken Teamgeist und eine angemessene Ausstattung sind sie zuverlässiger Partner der Bürgerinnen und Bürger.

Gesellschaftliche Veränderungen, demografischer Wandel und konkrete Ereignisse, eine scheinbare Verknappung von Ehrenamtlichen in Freiwilligen Feuerwehren oder ein Mangel an Fachkräften bei Berufsfeuerwehren, stellen die Leiter der Feuerwehren vor große, neue Aufgaben.

Professionalität zeichnet sich in diesem Falle dadurch aus, die eigenen Kompetenzen, aber auch die eigenen Grenzen anzuerkennen und im Bedarfsfalle professionelle Hilfe durch Spezialisten in Anspruch zu nehmen.

PublicFire bietet Ihnen diese erfahrenen Spezialisten für Außenkommunikation im Umfeld der Gefahrenabwehr. Zahlreiche Projekte im Blaulichtumfeld wurden von diesen Kommunikationsexperten bereits mit hervorragendem Erfolg konzipiert und durchgeführt. Eine sehr gute Ausbildung und zum Teil fast 20 Jahre journalistische und kulturwissenschaftliche Erfahrung in der Außenkommunikation der Gefahrenabwehr sind Argumente, an denen niemand vorbeikommt.

PublicFire identifiziert Ihre Aufgabenstellung und Ihren Kommunikationsbedarf, berät die Entscheider Ihrer Institution, konzipiert die angemessenen Kommunikationsmaßnahmen und trainiert Ihre einzusetzenden Kräfte. So erreichen wir gemeinsam Ihr Ziel: Eine professionelle Außenkommunikation für Ihre professionelle Feuerwehr.

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Öffentlichkeitsarbeit bei der Feuerwehr Köln
mein Kommentar:
Auch wenn Öffentlichkeitsarbeit Geld kostet, weil nicht alle Maßnahmen gesponsert werden, so können diese Tätigkeiten gut mit dem Säen von Samen verglichen werden. Die Feuerwehren und ihre Dienstleistungen rücken stärker in das Bewußtsein der Menschen. Ein Ausstellungskasten weckt Neugierde und ein Infostand verleitet zum Stellen von Fragen.

Feuerwehr ist schließlich mehr als nur Sirenen und Martinshörner. Als sehr wertvoll betrachte ich zum Beispiel den Beitrag der Unternehmen, die bereitwillig stundenweise auf Mitarbeiter verzichten, wenn tagsüber bzw. während der Arbeitsschicht zu einem Einsatz gerufen wird.

Es gibt viel zu tun, was nicht nur gesunde kräftige Handwerksmeister erfordert, sondern auch Frauen und Männer, die im Umfeld derer wirken, die an den Übungen und Einsätzen mitwirken. Nicht umsonst binden Freiwillige Feuerwehren schon Jugendliche ein, um sie spielerisch an die Aufgaben einer Feuerwehr heranzuführen.

Gerade in Bezug auf die medienwirksame Außenkommunikation über das Internet und die Presse können Menschen ehrenamtlich wirken, die keinen Schlauch ausrollen oder dies sogar noch nie getan haben.

Als junger Mann diente ich zehn Jahre im Katastrophenschutz eines großen Unternehmens. Daher bin ich für die Themen Sofortmaßnahmen am Unfallort, Bergen von Menschen und Löschen von Bränden sensibilisiert.

Hans Kolpak
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Ehrenamt? Nein danke!
mein Kommentar:
Bevor ich hier kluge Worte loslasse, fasse ich mich an die eigene Nase und suche die Internetseiten der Freiwilligen Feuerwehr meines Wohnortes Viersen auf.

Nachwuchs für den Löschzug wird gesucht. Sonst gibt es offensichtlich nichts zu tun. Wer pflegt die beiden Internetseiten? Wer nimmt die Öffentlichkeitsarbeit wahr? Hängt das alles an den Männern, die sowieso schon durch Familie und Beruf, Übungen und Einsätze eine ausgefüllte Arbeitswoche haben?

Hier wird eindeutig nicht kommuniziert, was alles geleistet wird und gerne auf mehr freiwillige Schultern verteilt werden könnte. Es ist interessant, die Internetseite aufzurufen und festzustellen, daß ich nicht angesprochen bin.

Gut, ich bin 55 Jahre alt und meine Körperkräfte haben nachgelassen, aber 15-jährige, 25-jährige oder gar Frauen fühlen sich hier auch nicht angesprochen, außer sie wollten im Löschzug mitarbeiten.

Ich vermute folgendes, was sich auf meine zehnjährige Erfahrung im Katastrophenschutz stützt: Brände und Unfälle durch leichtsinniges Verhalten geschehen täglich. Gerade deshalb entstehen hier Tabus für die Betroffenen. Sie verdrängen die potentielle Gefahr. Ein Ehrenamt bei der Feuerwehr verträgt sich nicht mit einem leichtfertigen Verhalten.

Feuerwehrleute müssen sich innerlich gegen die Menschen abgrenzen, die durch grob fahrlässiges Verhalten Schäden verursachen. Es entsteht eine Kluft zwischen Helfer und Hilfsbedürftigen, weil beide Gruppen ein unterschiedliches Bewußtsein haben.

Das ist ein Dilemma, das nur durch Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit aufgelöst werden kann. Es genügt nicht, auf die Menschen zu bauen, die durch Schaden klug geworden sind.

Hans Kolpak
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Welchen Stellenwert hat das Ehrenamt (Feuerwehr) bei den Politikern?
mein Kommentar:
Die erfolgreiche Aktion “Rauchzeichen setzen” hat offensichtlich den Effekt, daß sich Politiker finden, die fahneschwenkend vor den Revolutionären herlaufen und behaupten, sie hätten schon immer für vorbeugenden Brandschutz plädiert. Ganz besonders aber hätten sie schon immer den Wert des Ehrenamtes hervorgehoben und sich für jede Maßnahme finanziell und kräftemäßig engagiert, die weitere Bürger motiviert, ein Ehrenamt anzunehmen!

Liest sich das realistisch? Das ist der Stoff, aus dem unsere Politikermärchen gestrickt sind. Ich halte es für sinnvoller, sich auf öffentliche Verwaltungen und auf Versicherungen zu stützen, die unmittelbar finanziell betroffen sind.

Ein Mandatsträger hat keinerlei Bezug zu der Arbeit eines Löschzuges, außer seine eigene Hütte brennt oder er ist in seinem schwarzen Pkw eingeklemmt.

Wenn ein Mensch dazu kommt, die Arbeit seiner örtlichen Feuerwehr in irgendeiner Weise aus voller Überzeugung zu unterstützen, dann steht sie oder er auch dahinter und braucht von niemandem geschoben zu werden.

Das hilft dann auch denen, deren Bild von der Feuerwehr nur aus Gerätehaus, Sirene und Martinshorn besteht.

Hans Kolpak
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Feuerwehr plagen Nachwuchssorgen
mein Kommentar:
Ein Blick auf eine Feuerwehrseite in meinem Wohnort Viersen, Stadtteil Boisheim zeigt mir die “Pflichten” auf, die an eine Mitwirkung im Löschzug gebunden sind. Dort steht in knallroter Schrift: “nur der Eintritt und der Austritt freiwillig!”

Ehrlich! Ich bin zwar 55 Jahre alt, aber hier muß ich auch erst einmal schlucken! Wie wirken die Aussagen auf 15- oder 25-Jährige, die zugegebenermaßen NICHT durch den autoritären Stil der Fünfziger und Sechsziger Jahre geprägt sind? Es heißt weiter unter anderem:

“- Weisungen von Vorgesetzten befolgen
– Vorbildliches und kameradschaftliches Verhalten ”

Ich habe bis 1980 zehn Jahre im Katastrophenschutz eines großen Unternehmens gedient. Eine solche paramilitärische Ausdrucksweise ist mir dort nicht begegnet, ist mir aber wohl vertraut durch einen Arbeitskollegen, der eine führende Position in einer Freiwilligen Feuerwehr bekleidete.

Gut, das sind sehr subjektive Eindrücke, die ich hier schildere. Vielleicht findet jede Generation abhängig vom Zeitgeist ihre eigene Sprache. Jedoch wußte ich schon als Jugendlicher zwischen einer straff organisierten Hierarchie und einer autoritär geführten Organisation zu unterscheiden.

Erschwerend kommt hinzu, daß in Viersen nur Nachwuchs für den Löschzug gesucht wird. Keine Einladung existiert für Jugendliche, Frauen und ältere Männer, sich an Aufgaben zu beteiligen, die abseits der Übungen und Einsätze, der Pflege und Wartung liegen.

Warum? Sind die berufstätigen Familienväter und Ehemänner nicht ausgelastet? Irgendwo scheint die Kommunikation in der Öffentlichkeitsarbeit abgerissen zu sein.

Ich würde gerne ehrenamtlich mitwirken, aber diese Option existiert nicht. So kommt es, daß motivierte Bürger parallel zu überlasteten Feuerwehrleuten ihren Frust vor sich herschieben und nicht miteinander kommunizieren.

Ist das so gewünscht?

Hans Kolpak
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Autoren gesucht!!
mein Kommentar:
Je mehr Menschen öffentlich zu Belangen der Feuerwehr kommunizieren bzw. schreiben, desto mehr Bewußtsein entsteht in diesem unserem Lande, ein Ehrenamt anzunehmen oder sich eines zu schaffen, weil nur “Nachwuchs für Löschzüge gesucht” wird.

Es gibt vieles zu tun, um die Frontleute zu befreien von Arbeiten, die keine Übungen und keine Einsätze sind. Wer hätte das gedacht? Sind denn alle Löschzugführer zufrieden, wenn sie und ihre Untergebenen Familie und Beruf vernachlässigen, ihre Freizeit dran geben und ihren wohlverdienten Urlaub versäumen, von Schlaf ganz zu schweigen?

Natürlich sind Politiker schuld, wenn es mit der Öffentlichkeitsarbeit nicht so gut klappt. Schuldig sind immer die Unbeteiligten, die wehren sich wenigstens nicht. Das ist allein Sache der Feuerwehr.

Und die eigenen Frauen und Kinder sollen sich ja nicht erdreisten, ihre Männer und Väter zu kritisieren. Wo kämen wir da hin? Die Kompetenzen für Arbeiten aller Art und vor allem für die Kommunikation mit den Bürgern vor Ort liegt allein in der Händen derer, die Schläuche ausrollen und das Wasser marschieren lassen.

Ist das überspitzt formuliert? Ist es taktlos, subjektive Eindrücke öffentlich zu formulieren durch jemand, der angeblich “keine Ahnung hat”? Betriebsblindheit hat mit Betrieb und mit Blindheit zu tun. Die Entstehunggeschichte der Freiwilligen Feuerwehr ist dokumentiert. Der Dienst vieler treuer Männer = Kameraden für die Menschen und Unternehmen vor Ort ist tief im Bewußtsein unserer Zivilisation verankert.

Doch wer denkt noch daran, daß moderne vertraute Strukturen im Rettungswesen und in der Telekommunikation erst in den Siebziger Jahren in der Breite angewandt wurden? Was bewegt junge Menschen, die eher eigenen Interessen Vorrang einräumen als Allgemeininteressen? Was hat sie frustriert? Schließlich waren ihre Eltern zuerst da.

Ist in der zwischenmenschlichen Kommunikation etwas schiefgelaufen? Das Internet bietet gute Chancen, Gedanken wie Samen zu verbreiten, um Bewußtsein zu schaffen, dem Handlungen folgen. Gesäter Samen mag im ersten Jahr noch bescheidene Änderungen hervorrufen, doch im zweiten Jahr und in den Folgejahren werden die Wirkungen in großem Umfang sichtbar.

Deswegen begrüße ich den Aufruf von Einheitsfuehrer sehr, sich hier im Blog zu beteiligen und über die Arbeit der Feuerwehren öffentlich zu schreiben.

Hans Kolpak
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